Festa Paschalia 2013

Konzerte zur Passions- und Osterzeit
13. Februar bis 19. Mai 2013

Im Namen aller beteiligten Künstlerinnen und Künstler laden die Künstler-Union-Köln und der figuralchor köln Sie herzlich ein, diese besonderen Tage mit den Festa Paschalia zu erleben.


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Mittwoch, 13.02.2013, 11:00 Uhr
Groß St. Martin

Aschermittwoch der Künstler

Heilige Messe zum Aschermittwoch (Liturgie)

mit dem Erzbischof von Köln
Joachim Kardinal Meisner

Petr Eben (1929-2007)
Missa adventus et quadragesimae

Juris Abols (*1950)
Deus misereatur nostri (2005)

Rihards Dubra (*1964)
Stetit angelus

Marian Borkowski (*1934)
Lux (2010)

Pawel Sydor (*1970)
Ave verum (1999)

Ulrich Brüggemann, Orgel

figuralchor köln
Leitung: Richard Mailänder

Samstag, 23.03.2013, 20:00 Uhr
St. Andreas

Crucifixus

A Meditation on the sacred Passion of the Holy Redeemer

John Stainer (1840 - 1901)
The Crucifixion

Hierzulande kaum bekannt, ist John Stainers gut einstündiges, aus dem Jahre 1887 stammendes Passionsoratorium in England und Amerika schnell zu großer Bekanntheit gelangt.

Stainer, der im englischen Musikleben des 19. Jahrhunderts mehrere bedeutende Posten bekleidete, schuf mit diesem Werk ein beeindruckendes Zeugnis anglikanischer Kirchenmusik der viktorianischen Zeit. Formal an die Bachschen Passionen angelehnt und musikalisch beeinflusst von Fauré und Gounod, findet es mit seinem spätromantischen Duktus, der reichen harmonischen Farbgebung und einer charakteristischen Melodik einen eigenständigen Stil und zieht den Hörer unmittelbar in das Geschehen auf Golgatha.

Wolfgang Klose, Tenor
Joachim Höchbauer, Bass

Marc Jaquet, Orgel

Vokalensemble St. Andreas

Leitung: Christoph Kuhlmann

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Samstag, 23.03.2013, 21:30 Uhr
St. Pantaleon

Via Crucis

Franz Liszt (1811-1886)
Via Crucis - Die 14 Stationen des Kreuzwegs

Patrick Cellnik, Bariton

Michael Krebs, Orgel

figuralchor köln

Leitung: Richard Mailänder

Montag, 25.03.2013, 20:00 Uhr
Minoritenkirche, Kolpingplatz

passio, passionis (m.)

Sterben des Sohnes, Leiden des Vaters

Motetten von u.a. Tomkins, di Lasso, Bruckner, Chilcott, Gineker (Uraufführung)

Schon das alte Testament kennt das Motiv des geliebten Sohnes, der stirbt - oder vermeintlich stirbt: Abraham soll als Zeichen seiner Gottestreue Isaak opfern, Jakob vermeint Josef von wilden Tieren gefressen, Davids Sohn Absalom stirbt auf der Flucht vor den Häschern seines Vaters.
Das Konzertprogramm meditiert zu Beginn der Heiligen Woche über die geheimnisvolle Bedeutung des Leidensweges Jesu, indem es mit Motetten von der Renaissance bis zur Moderne das Sterben dieser alttestamentarischen Söhne und die Trauer ihrer Väter in den Fokus rückt und zugleich den Leidensweg Jesu nachzeichnet, von der göttlichen Offenbarung seiner Sohnschaft und seiner Verklärung bis hin zu seinen letzten Worten am Kreuz.

fiat ars

Leitung: Jonas Dickopf

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Mittwoch, 27.03.2013, 20:00 Uhr
St. Andreas

TENEBRAE

Bach/Pergolesi: Tilge, Höchster, meine Sünden

Im Schaffen J. S. Bachs gibt es zahlreiche Beispiele dafür, wie er Musik seiner Zeitgenossen aufgreift und bearbeitet: Konzerte von Vivaldi, Kantatensätze Telemanns, Sonaten von Reincken....
Mit seiner 1746/47 vorgenommen Bearbeitung des berühmten ‚Stabat Mater’ Pergolesis (1736) greift er nur geringfügig in den originalen Notentext ein, schafft dadurch aber in kongenialer Weise etwas Neues: in sorgfältiger Wahrung des Werkcharakters unterlegt er mit dem ‚Miserere’-Psalm 51 einen neuen Text, passt die Rhythmik der Singstimmen der neuen Dramatik an und wertet die instrumentale Begleitung auf, so dass das bekannte Werk Pergolesis in vertrauter und doch neuer Form erklingt.
Der von Kerzen erleuchtete gotische HochChor und das mittelalterliche Chorgestühl sind dabei der stimmungsvolle Schauplatz dieses Konzertes.

Giovanni Battista Pergolesi (1710-1736)
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Tilge, Höchster, meine Sünden BWV 1083

Antonio Caldara (1743-1805)
Sinfonia ‚La Passione di Gesù Christo, Signor nostro’

Nicole Ferrein, Sopran
Elvira Bill, Alt

ACCADEMIA ANDREAE
Konzertmeisterin Gudrun Höbold

Leitung: Christoph Kuhlmann

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Kostenbeitrag 12 / 8 (erm.) / 25 € (Familienticket)
Karten im Pfarrbüro, unter 0221-2870925
und an der Abendkasse

Bitte beachten Sie, dass im Chorraum nur ein begrenztes Platzangebot zur Verfügung steht.

Montag, 01.04.2013, 16:00 Uhr
St. Pantaleon

RESURRECTIO

Oster-Oratorium von Paweł Łukaszewski (*1968)
für Mezzosopran, Tenor, Bariton, Chor, Orgel und Orchester
Uraufführung

„Resurrectio“ schrieb Paweł Łukaszewski im Jahr 2012 für den figuralchor köln. Das rund einstündige Oratorium für Soli, Chor und Orchester wird in Anwesenheit des Komponisten am Ostermontag uraufgeführt.
Der Komponist vertont die biblischen Osterberichte in lateinischer Sprache, ergänzt um lateinische Ostergesänge (etwa „Victimae paschali laudes“, „Salve festa dies“ u.a.) und drei altrussische Ostertexte. Die Auferstehung Christi erscheint in neuem Licht in einer dem Komponisten eigenen spannenden und typischen Tonsprache. Das Oratorium, geschrieben für drei Soli, gemischten Chor und Frauenchor und großes Orchester steht in einer Reihe mit „via crucis“ von 2000 und der „Missa de Maria Magdala“ von 2010.
Łukaszewskis Chorkompositionen faszinieren weltweit zahlreiche Ensembles; auch die King’s Singers oder der Trinity College Choir aus Cambridge führten schon eigens für sie komponierte Werke auf. Mit über 80 CDs weltweit gehört Paweł Łukaszewski bereits jetzt im Alter von 44 Jahren zu den erfolgreichsten Chorkomponisten.
Prof. Dr. Paweł Łukaszewski wurde 1968 in Polen geboren und gehört zur jüngeren Generation polnischer Komponisten. Er studierte Komposition bei Prof. Marian Borkowski an der Frederic-Chopin-Akademie für Musik in Warschau, wo er heute als Professor für Komposition selber lehrt. Für seine Kompositionen erhielt er zahlreiche Preise.
Zahlreiche Vorträge, Konzerte und Kurse führten ihn bereits auf alle Kontinente. Łukaszewski gründete das Gaude-Mater-Festival in Tschenstochau, in dessen Rahmen mit der Verleihung des internationalen Kompositionspreises für geistliche Musik bedeutende junge Komponisten gefördert werden.

Susanna Martin, Sopran
Manuel König, Tenor
Thilo Dahlmann, Bariton

Michael Krebs, Orgel

Neues Rheinisches Kammerorchester

figuralchor köln

Leitung: Richard Mailänder

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Donnerstag, 09.05.2013, 16:00 Uhr
St. Pantaleon

EIN OSTERPANORAMA

Peter Philips (c 1565 - c 1635)
Ascendit Deus

Heinrich Schütz (1585 – 1672)
Kl. Geistliche Konzerte von Heinrich Schütz
Auferstehungshistorie SWV 5

Lutz Werner Hesse (*1955)
Drei Ostergesänge op. 69 (2013) für Frauenchor a cappella (UA)

Miłosz Bembinow (*1978)
Veni sancte spiritus

Studierende der Musikhochschule Köln, Standort Wuppertal

Studierende der Abteilung für Alte Musik der Musikhochschule Köln

figuralchor köln

Leitung: Richard Mailänder, Thilo Dahlmann und Alexander Puliaev

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Sonntag, 19.05.2013, 16:00 Uhr
Groß St. Martin

O VIRTUS SAPIENTIA

Vesperis in Festo Pentecostes - PFINGSTVESPER

mit Gesängen aus dem Vesperale Romanum
und von der Hl. Hildegard von Bingen

Unser Vesper-Programm zu Pfingsten beruht in seiner Struktur auf dem „Vesperale Romanum“. Es ertönen die traditionell gesungenen gregorianischen Gesänge bestehend aus Antiphonen, Psalmen, Sequenz und Hymnus zum Pfingstfest, neben Liedern der Heiligen Hildegard von Bingen, die sich mit dem Heiligen Geist und seinem Wirken auseinander setzen.
Der Text der Pfingst-Sequenz wird Stephen Langton (um 1150 bis 1228) zugeschrieben. Sequenzen waren im Mitttelalter sehr beliebt, es sind uns heute über 5.000 bekannt. Im 14. Jahrhundert kam der Brauch auf, die Sequenzen an Festtagen mit deutschen Strophen zu verbinden. So entstand u.a. das Lied „Christ ist erstanden“, das zur Ostersequenz gesungen wurde. Das Konzil von Trient (1545 bis 1563) ließ nur noch vier Sequenzen in der offiziellen römischen Messliturgie zu: „Victimae paschali laudes“ (Ostern), „Veni Sancte Spiritus“ (Pfingsten), Lauda Siom Salvarorem (Fronleichnam), „Dies irae“ (Totensequenz im Requiem; wird allerdings heute nur noch zu Allerseelen zugelassen). Das Stabat Mater (am Gedenktag der Schmerzen Mariens kam 1727 als fünfte.
Die älteste Vertonung des Pfingst-Hymnus stammt aus dem Jahr 1000 aus Kempten. Der Text stammt aus dem 9. Jahrhundert und wird Rabanus Maurus zugeschrieben. Rabanus Maurus, korrekt Hrabanus (um 780 in Mainz; † 4. Februar 856 in im Rheingau) war Abt des Klosters Fulda und Mainzer Erzbischof. Als Gelehrter, Abt und Erzbischof gehört er zu den bedeutenden Gestalten der als Karolingische Renaissance bezeichneten Umbruchzeit des 9. Jahrhunderts.
(Maria Jonas)

ARS CHORALIS COELN
Maria Jonas, Stefanie Brijoux, Pamela Petsch, Christine Wehler,
Sylvia Dörnemann, Cora Schmeiser, Amanda Simmons

Lucia Mense, Flöten

Amanda Simmons, Glocken

Leitung: Maria Jonas

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